Leonardo da Vinci
befindet sich im Jahre 1502 in der Romagna, als Ingenieur
vom Herzog Valentino beauftragt, jener Cesare Borgia, der
Herr des romagnolischen Gebietes geworden ist.
Leonardo muß Studien und Projekte an den im Gebiet
existierenden Befestigungen vornehmen, und, wie es seine
Angewohnheit ist (grenzenlose intellektuelle Neugier...),
notiert er in seinem Notizbüchlein alles, was sein
Interesse weckt: Sitten und Gebräuche der Leute der
Romagna, unter anderem merkt er, wie man hier die Trauben
aufhängt, um diese während der Winterzeit aufzubewahren.
Das ist der Grund für die Wahl des Logo, das die Vereinigung
“Strasse der Weine und der Gaumenfreuden des Hügellandes
von Forlì und Cesena” symbolisiert: diese kleine
Zeichnung des Genies der italienischen Renaissance wurde
zum Symbol der ‘Romagna der Gaumenfreuden und der
Tradition, auf der diese beruhen’.
Die Skizze wird im Französischen Institut in Paris
aufbewahrt (ein Detail einer Seite des MANUSKRIPTES L),
in den für Leonardo typischen und unverwechselbaren
Schriftzügen, und zeigt überdies, mit welcher
Sensibilität der Meister die sozialen Phänomene
und seine Zeitgenossen beobachtet hat.